Die CDU-Stadtverordneten laden für Dienstag, 13. November, zu einem Ortstermin ein. Anlass ist die Erneuerung der Hochspannungsfreileitung am Berliner Ring. Die Fraktion spricht sich dafür aus, die Hochspannungsleitung als Erdkabel zu verlegen oder eine andere Trasse zu wählen.

Die CDU-Stadtverordneten laden zu einem Ortstermin in die Weststadt ein. Anlass ist die geplante Erneuerung der Hochspannungsfreileitung am Berliner Ring. Hierzu werden Bürgermeister Rolf Richter und Erster Stadtrat Helmut Sachwitz über den aktuellen Sachstand informieren.

Die Hochspannungsleitung am Berliner Ring muss aufgrund ihres Alters ersetzt werden. Die Masten stehen bislang in der Wohnsiedlung zwischen Schwanheimer und Wormser Straße. „Jetzt bietet das Planungsverfahren die Gelegenheit, die bisherige Streckenführung zu überdenken und Alternativen zu prüfen“, sagt Ortsvorsteherin Ingrid Schich-Kiefer. „In Frage steht, ob die Freileitung auch künftig durch das Wohngebiet geführt werden muss.“

Bislang plant die Betreiberfirma jedoch, auf der vorhandenen Strecke die Leitungen zu ersetzen und die Masten zu erhöhen. Technisch wäre eine Verkabelung in der Erde möglich, aber teurer als neue Masten. In einem Planfeststellungverfahren ist über die Ausführung zu entscheiden.

„Die CDU spricht sich dafür aus, die Hochspannungsleitung in diesem Bereich als Erdkabel zu verlegen oder eine andere Trasse westlich der Autobahn zu wählen“, verdeutlicht Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk die seit längerem bestehende Position. „Die Wohnqualität soll dadurch wesentlich verbessert werden.“

Für ihre Forderung bemühte sich die CDU in den vergangenen Monaten um Unterstützung auf verschiedenen Ebenen. Hilfe erhalten die Christdemokraten auch vom Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister, der in Gesprächen mit den Verantwortlichen der Betreiberfirma für die Forderung aus Bensheim wirbt.

„Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt gekommen, um eine Veränderung der Situation in der Wohnsiedlung herbeizuführen“, sagt CDU-Stadtverordneter Markus Geißelmann. Und weiter: „Wir setzen uns dafür ein, diese Gelegenheit zu nutzen und eine sehr wichtige Veränderung vor Ort herbeizuführen.“

Die Masten gehören in der heutigen Zeit aus der Siedlung heraus, vor allem zum Schutz der dort lebenden Menschen. Frei werdenden Flächen könnten zur Wohnbebauung genutzt werden.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion kommen am Dienstag, 13. November, zum Ortstermin zusammen. Treffpunkt ist um 19 Uhr an der Robert-Bosch-Straße Ecke Henri-Dunant-Straße. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich zur Teilnahme eingeladen.

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