Von der Spitze des Bismarckturms auf dem Hemsberg reicht der Ausblick über die Rheinebene, entlang der Bergstraße und auf den angrenzenden Odenwald. Bäume sollten zurückgeschnitten werden, um an mehreren Stellen den Blick auf das Stadtgebiet von Bensheim zu ermöglichen.

Von der Spitze des Bismarckturms auf dem Hemsberg reicht der Ausblick über die Rheinebene, entlang der Bergstraße und auf den angrenzenden Odenwald. Bewirtet werden Wanderer und andere Gäste mit deftigen Speisen und verschiedenen Getränken.

Die Stadtverordneten der CDU kamen am Turm mit den Vorstandsmitgliedern des neu gegründeten Vereins zusammen, der das über 100 Jahre alte Bauwerk übernehmen soll. Der Odenwaldklub war seither Eigentümer.

„Der Hemsbergturm, wie er meist genannt wird, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das Ansinnen, ihn dauerhaft zu erhalten und weiterhin eine Möglichkeit zum Einkehren anzubieten, hat unsere volle Unterstützung“, sagte Markus Woißyk, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Sonntags sind Ausschank und Küche immer ab 10 Uhr geöffnet, für Gruppen nach Vereinbarung auch unter der Woche. Im Sommer wie im Winter wird für die Bewirtung gesorgt. Wenn die Fahne auf dem Turm aufgezogen ist, dann ist geöffnet.

Doch gut sichtbar sind weder die Fahne noch der Hemsbergturm selbst, weil sie fast rundum durch Bäume zugewachsen sind. Während der Blick von Heppenheim aus frei ist, lässt sich der Turm von Zell aus nicht erkennen. Auch von Bensheim aus kann man ihn kaum wahrnehmen, nur eine Schneise im Wald ermöglicht die Sicht.

„Dem Betrachter auf der Turmspitze zeigt sich derzeit nur ein kleiner Teil des Stadtgebiets von Bensheim. Dabei würde sich der Turm als Aussichtspunkt gut eignen, er wäre auch eine markante Landmarke“, meint CDU-Stadtverordneter Carmelo Torre.

Deshalb sollten Bäume zurückgeschnitten werden, um an mehreren Stellen den Blick in die Ebene zu ermöglichen. Auch um vorhandene freie Bereiche müsse sich gekümmert werden, da diese ansonsten wieder zuwachsen würden.

Der neue Hemsbergturm-Verein hat sich einige Maßnahmen vorgenommen, wie Vorsitzender Hans-Peter Ott erläuterte. Mit einem Steingarten im südlichen Bereich soll dafür gesorgt werden, dass die Sonne an den Turm gelangt und gegen Feuchtigkeit wirkt. Angestrebt wird eine Renovierung des Turmzimmers. Der Spielplatz für die Kinder könnte erweitert werden, berichten die Christdemokraten.

Nach der gut besuchten Gründungsversammlung wartet der Vorstand nun auf die Eintragung des Vereins beim Registergericht. Geplant ist, den Turm zum 1. Januar 2018 auf den Verein zu übertragen.

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