Alle Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen erhalten Gutscheine für die Stadtbibliothek. „Die CDU hatte vorgeschlagen, die Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter zu fördern“, berichtet Stadtverordnete Tanja Marquardt. Nun wird die Aktion gestartet, für die der Eigenbetrieb Stadtkultur ein Konzept ausgearbeitet hat.


Alle Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen erhalten Gutscheine für die Stadtbibliothek. Ab diesem Schuljahr können die Kinder, die gerade das Lesen lernen und vielfältige Bücher entdecken sollen, ein Jahr lang die Angebote der öffentlichen Einrichtung gebührenfrei nutzen.

„Die CDU hatte vorgeschlagen, die Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter zu fördern. Mit unseren Koalitionspartnern GLB und BfB haben wir einen Antrag gestellt, der nun umgesetzt wird“, berichtet Stadtverordnete Tanja Marquardt. „Mit den Gutscheinen wollen wir den Zugang zu Büchern erleichtern.“

Nun wird die Aktion gestartet, für die der Eigenbetrieb Stadtkultur ein Konzept ausgearbeitet hat. Die Gutscheine sollen künftig an die Grundschulen in Bensheim versandt werden, damit diese sie in den Klassen verteilen. Dann können sich die Kinder mit ihren Eltern anmelden und erhalten den ersten Leseausweis geschenkt.

Die neuen Gutscheine knüpfen an das bestehende Programm der Bibliothek und ihre Zusammenarbeit mit Schulen an: Im Laufe des zweiten Schuljahres lernen Schulklassen bei einer Führung die städtische Bücherei kennen. Die Schülerinnen und Schüler, die dann bereits ihren Ausweis erhalten haben, können ihn bei dieser Veranstaltung einsetzen und Medien ausleihen.

Für Kinder bietet die Bibliothek über 10.000 Medien. Neben Erstlese-Büchern und Kinderromanen sind unter anderem auch Lernsoftware und Hörspiele verfügbar.

„Wir wollen die Schülerinnen und Schüler an Bücher heranführen und auch für die Stadtbibliothek interessieren. Wenn mit den Gutscheinen aktive Leserinnen und Leser über das erste Jahr hinaus gewonnen werden könnten, wäre dies ein besonderer Erfolg für unseren Vorschlag“, sagt CDU-Stadtverordneter Markus Geißelmann.

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