Die Entscheidung der Sparkasse, ihr Kundenberatungszentrum in der Bahnhofstraße zu sanieren, stößt bei der CDU auf positive Resonanz. Vor allem gilt das für die Ankündigung, das von ihrem Vorstand ausgearbeitete Vorhaben nun zügig umzusetzen.

"Für die Innenstadt hat die Zentrale der Sparkasse eine große Bedeutung. Die CDU hat sich immer dafür ausgesprochen, dass sie am seitherigen Standort bleibt", sagt Fraktionsvorsitzender Tobias Heinz. Dabei blickt er auf Überlegungen zurück, die Hauptstelle an den Berliner Ring zu verlagern, was – nach Meinung der Christdemokraten – glücklicherweise verworfen wurde.

Mit der geplanten Modernisierung des bestehenden Gebäudes bietet sich nun eine konkrete Perspektive, dass das Finanzinstitut mit seinen Beschäftigten dauerhaft in der Innenstadt bleibt. Pluspunkte des neuen Konzepts sei auch die schnellere Wiedereröffnung und die Kosten, die deutlich niedriger als beim zuvor beabsichtigten Abriss und Neubau ausfallen sollen.

Die CDU-Fraktion hat in der Diskussion der vergangenen Jahre betont, dass die Gremien der Sparkasse über diese Angelegenheit entscheiden müssen. Nachdem diese einen Neubau beschlossen hatten, wurde seitens der Stadt allein die Möglichkeit zur Umsetzung geschaffen, indem ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Verantwortlich für das Vorhaben sind weiterhin die Gremien der Sparkasse; so hat sich deren zuständiger Verwaltungsrat nun auf eine Sanierung festgelegt.

"Nach dieser Entscheidung soll nun zeitnah die weitere Entwicklung des Areals an der Neckarstraße in Angriff genommen und die dortigen Optionen abgewogen werden", bemerkt Stadtverordneter Bernhard Stenger. In diesem Bereich sei eine geordnete städtebauliche Planung erforderlich, um eine positive Wirkung für das Umfeld und die Innenstadt zu erzielen.

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