„Ein Sicherheitskonzept für Bensheim wird im Rahmen der Initiative KOMPASS erarbeitet“, sagt Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk. „In das Programm wurde die Stadt vor kurzem aufgenommen. Das Sicherheitsempfinden soll verbessert und die bereits niedrige Kriminalitätsrate weiter gehalten und wenn möglich verringert werden.“


Die Mitglieder der CDU-Fraktion sprechen unter anderem über die stattgefundene Bürgerversammlung zum Thema „KOMPASS“. „Ein Sicherheitskonzept für Bensheim wird im Rahmen der Initiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheits Siegel) erarbeitet“, sagt Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk. „In das Programm der hessischen Landesregierung wurde die Stadt vor kurzem aufgenommen. Das Sicherheitsempfinden soll verbessert und die bereits niedrige Kriminalitätsrate weiter gehalten und wenn möglich verringert werden.“

Die Ist-Situation und Zusammenarbeit der Akteure in Bensheim wurde an diesem Abend hervorgehoben und für sehr gut bewertet. Die CDU-Fraktion befasst sich bei ihrer heutigen Sitzung mit dem Programm, das die bestehenden Maßnahmen für die Sicherheit stärken und ergänzen soll. Wie Vertreter der Landespolizei erläuterten, wird ein passgenaues Konzept für die Stadt von der Kommune, der Polizei sowie weiteren relevanten Akteuren und insbesondere unter Beteiligung der Bürger erstellt.

„Von zusätzlichem Personal für die Stadtpolizei über die Videoüberwachung am Bahnhof bis hin zu den Wachsamen Nachbarn bestehen in Bensheim schon heute wirksame Strukturen, für die sich die CDU weiterhin einsetzt“, erklärt Rudolf Volprecht für die CDU-Fraktion. „Zur Sicherheit gehört die Sauberkeit. Dies wollen wir in dem zu erarbeitenden Konzept berücksichtigen.“ In einem gepflegten, positiv wirkenden Umfeld, auf Straßen und Plätzen, halten sich Menschen gerne auf. Das Sicherheitsempfinden wird gefördert. Dagegen verzeichnen vernachlässigte Bereiche eine höhere Belastung durch Straftaten.

Im Zuge der aktuellen Beratung des Haushalts für das kommende Jahr wird vorgeschlagen, den Einsatz der Citystreife auszuweiten. Die finanziellen Mittel für die Sicherheitskräfte eines externen Dienstleisters sollen erhöht werden. Sie ermöglichen der Stadt, flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort zu reagieren und Präsenz zu zeigen, unter anderem abends in der Innenstadt und weiteren Bereichen der Stadt.

Die Christdemokraten weisen darauf hin, dass alle Einwohner ihren Eindruck von der Sicherheit in der Stadt äußern und sich am Prozess zur Erstellung des KOMPASS-Konzeptes beteiligen können. Auf der Internetseite der Stadt Bensheim (www.bensheim.de - Leben in Bensheim - Soziales) wird aktuell eine Befragung durchgeführt. „Wir bitten die Bürgerschaft, daran teilzunehmen, denn wie in der Versammlung sehr deutlich wurde, geht es nicht ohne die Hinweise der Bürger“, wie die CDU-Fraktion in einer Pressemitteilung erläutert.

Auch der Freiwillige Polizeidienst gehört zur Sicherheitsarchitektur in Bensheim. In der letzten Sitzungsrunde im Oktober wurde ein Beschluss in den städtischen Gremien gefasst, der eine interkommunale Zusammenarbeit mit Zwingenberg vorsieht. Die gemeinsame Verwaltung der ehrenamtlich Tätigen soll die Stadt Bensheim übernehmen, wie Stadtverordneter Maximilian Gärtner berichtet: „Die Polizeihelfer sind grundsätzlich in ihrer Kommune aktiv. Bei größeren Festen oder besonderen Bedarfslagen können aber die Personen aus beiden Städten zur Verfügung stehen.“

Die Mitglieder der CDU-Fraktion wollen dafür sorgen, dass zur Gefahrenabwehr und für die Sicherheit ausreichend Mittel im Haushalt für das Jahr 2019 zur Verfügung stehen.

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