„Mit den aktuellen Vorschläge des Netzwerks „Bürgerforum Zukunft Innenstadt“ beschäftigen wir uns“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert. „Für ein Konzept für das Stadtmarketing stehen finanzielle Mittel der Stadt bereit.“


„Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadtmitte von Bensheim ein Anziehungspunkt bleibt. Ziel der CDU ist eine lebendige Innenstadt. Einige Vorhaben sind hier im aktuellen Haushalt vorgesehen“, erklärt CDU-Stadtverordneter und Ortsvorsteher Marco Weißmüller. „Zu nennen ist unter anderem die Attraktivierung des Bereichs am Nibelungenbrunnen in der oberen Hauptstraße.“

Damit werden Ergebnisse der Zukunftswerkstatt „Innenstadtdialog Bensheim 2030“ umgesetzt. Aus Sicht der Union wird die Fußgängerzone zukünftig noch stärker als heute zum Verweilen genutzt werden, zum Beispiel nach erledigten Einkäufen. Hierfür sind geeignete gastronomische Angebote sehr wichtig.

Der Weinbau könnte als Markenzeichen von Bensheim in der Stadtmitte eine prägende Rolle einnehmen. Die Christdemokraten schlagen deshalb vor, diesen sichtbar zu machen. Beispielsweise könnten einzelne Rebstöcke an geeigneten Stellen gepflanzt werden. Genauso wichtig ist, dass weiterhin regionale Produkte der Winzer in den hiesigen Gaststätten und Kneipen ausgeschenkt werden.

„Mit den aktuellen Vorschläge des Netzwerks „Bürgerforum Zukunft Innenstadt“ beschäftigen wir uns“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert. „Für ein Konzept für das Stadtmarketing stehen finanzielle Mittel der Stadt bereit.“

Sprechen wollen die Stadtverordneten der CDU auch über den stattgefundenen Rundgang des Bürgerforums mit dem Titel „Lauter Licht“, an dem auch Vertreter der Union teilgenommen haben, wie Carmelo Torre berichtet: „Dem Bachlauf durch Illumination mehr Atmosphäre zu schenken ist ein guter Ansatz. Gleiches gilt für die Beleuchtung des Rinnentorturms. Die große Teilnehmerzahl werten wir als Zuspruch.“

Die Christdemokraten möchte über weitere Schritte zur Entwicklung der Stadtmitte mit Vertretern des „Bürgerforums Zukunft Innenstadt“ sprechen. Ziel sei, bereits in diesem Jahr einige Vorschläge umzusetzen.

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