Die CDU-Fraktion erörtert, ob es Alternativen gibt, auch künftig Geburten in Bensheim zu ermöglichen. Insbesondere soll der Vorschlag der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz aufgegriffen werden, ein Geburtshaus in der Stadt einzurichten. Werdenden Müttern stünde ein Angebot der Entbindung vor Ort zur Verfügung.


„Als vor drei Jahren der Erhalt des Krankenhauses in Bensheim erreicht wurde, war damit die Erwartung verbunden, dass dort weiterhin Kinder auf die Welt kommen können. Wenngleich das Heilig-Geist-Hospital insgesamt erfolgreich arbeitet, stellt der Verlust der Geburtenstation einen Rückschritt dar“, sagt CDU-Stadtverordneter Markus Geißelmann.

Die Christdemokraten wollen über die Schließung der Abteilung für Geburtshilfe sprechen, zur der sich der Krankenhausträger entschieden hat. Da keine Belegärzte gefunden wurden, die die Leitung der Abteilung fortführen könnten, ist diese nachvollziehbar. Die Mitglieder der CDU-Fraktion werden allerdings erörtern, ob es Alternativen gibt, auch künftig Geburten in Bensheim zu ermöglichen.

Insbesondere soll der Vorschlag der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz aufgegriffen werden, ein Geburtshaus in der Stadt einzurichten. Hebammen führen eine solche Einrichtung, sie unterscheidet sich damit von der ärztlich geleiteten klinischen Geburtshilfe. Werdenden Müttern stünde ein Angebot der Entbindung vor Ort zur Verfügung. Die Stadt könnte die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten unterstützen.

Die Schließung der geburtshilflichen Abteilung steht bevor, obwohl im Hospital aktuell der Höhepunkt der Geburtenzahlen zu verzeichnen ist. Über die bisherige Arbeit werden sich die Stadtverordneten der CDU im Gespräch mit Dr. Rolf Schwabenland am Dienstag, 7. Mai, austauschen. Hierbei wird unter anderem über die Versorgung durch die Geburtshilfe in umliegenden Krankenhäusern gesprochen.

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