Angesichts der Suche nach einer konkreten Trasse erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk: "Wir lehnen einen Verlauf entlang der A5 an der Bergstraße ab. Die neue Bahnstrecke soll mit der A67 gebündelt werden." Die Christdemokraten sehen es als wichtig an, dass die Interessen der Stadt Bensheim deutlich formuliert werden.


Von der Planung für die Bahn-Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim ist Bensheim betroffen. Angesichts der Suche nach einer konkreten Trasse erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk: "Wir lehnen einen Verlauf entlang der A5 an der Bergstraße ab. Die neue Bahnstrecke soll mit der A67 gebündelt werden."

Bis zum Ende des laufenden Jahres will die Deusche Bahn entscheiden, welche Variante sie für das Infrastrukturprojekt, das insbesondere für den ICE vorgesehen ist, bevorzugt. Die Christdemokraten sehen es als wichtig an, dass die Interessen der Stadt Bensheim in diesem Prozess deutlich formuliert werden.

"Unverzichtbar ist ein bestmöglicher Lärmschutz, um Belastungen durch den Zugverkehr in der Region gering zu halten. Dies ist erforderlich, um Akzeptanz für die Planung zu erreichen", sagt CDU-Stadtverordnete Petra Jackstein.

Die Neubaustrecke wird zusätzliche Kapazitäten in einem national und europäisch bedeutenden Korridor schaffen, in dem steigende Zugzahlen zu erwarten sind. Von Vorteil ist, dass die bestehenden Strecken entlastet werden - auch die Main-Neckar-Bahn zwischen Darmstadt und Heidelberg.

"Freiwerdende Kapazitäten können für den Nah- und Regionalverkehr genutzt werden. Die CDU will die Möglichkeit ergreifen, dann die Anzahl der Verbindungen in die umliegenden Großstädte zu erhöhen und die Fahrtzeiten zu verringern. Dies wäre positiv für das Angebot am Bahnhof Bensheim - unter anderem für Pendler", macht Stadtverordneter Tobias Heinz deutlich.

Zudem setzt sich die Union dafür ein, die Verbindungen des Fernverkehrs zu erhalten. Bensheim müsse IC-Halt bleiben.

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