Die Verkehrssituation im Wohngebiet südlich der Wormser Straße war Thema bei einem Ortstermin der CDU-Fraktion während der Sommerferien. Mit den Anwohnern haben die Stadtverordneten besprochen, wie der Durchfahrtsverkehr aus dem Quartier herausgehalten werden könnte.


Die Verkehrssituation im Wohngebiet südlich der Wormser Straße war Thema bei einem Ortstermin der CDU-Fraktion während der Sommerferien. Mit den Anwohnern haben die Stadtverordneten besprochen, wie der Durchfahrtsverkehr aus dem Quartier herausgehalten werden könnte.

„Wir befürworten, ein Verbot für Kraftfahrzeuge in der Nahe- sowie Mainstraße und Am Bildstock anzuordnen. Davon ausgenommen müssen selbstverständlich Anlieger sein, auch Fahrradfahrer sollen die Strecken weiterhin ohne Einschränkung nutzen können“, sagt Ortsvorsteherin Ingrid Schich-Kiefer.

Die Christdemokraten haben den Vorschlag an den zuständigen Dezernenten Andreas Born im Magistrat der Stadt Bensheim weitergegeben. Weiter regten sie an, die Straße „Am Bildstock“ als verkehrsberuhigten Bereich bzw. Spielstraße auszuweisen. Dies ist allerdings nach Auskunft der Verwaltung nicht möglich, da erforderliche charakteristische Merkmale fehlen. Solche baulichen Veränderungen könnten auf längere Sicht weiterverfolgt werden.

„Nicht zuletzt macht das Durchfahrtsverbot klar, dass diese Straßen nicht als Zufahrt zum künftigen Wohngebiet auf dem alten EKZ-Gelände dienen sollen“, erklärt Stadtverordneter Tobias Heinz.

Bei dem Ortstermin wurde von Anwohnern die Belastung durch Lastwagen in der Moselstraße angesprochen. Die CDU regt an, ein Durchfahrtsverbot für LKW vorzusehen. Auszunehmen sind die Busse des Linienverkehrs, da diese eine Haltestelle in der Moselstraße anfahren.

Über die Ergebnisse des Ortstermins sprechen die Fraktionsmitglieder bei ihrer wöchentlichen Sitzung am Dienstag, 20. August, um 19 Uhr, im Hotel Felix, Dammstraße 46. Hier wird ebenfalls erörtert, wie dem regelmäßigen Rückstau der Fahrzeuge auf der Wormser Straße entgegen gewirkt werden kann.

Aufgrund ihrer bisherigen Erkundigungen konzentriert sich die CDU-Fraktion auf die Kreuzung mit der Fabrikstraße. Hier könnte getestet werden, ob eine kürzere Grünphase für Fahrzeuge, die auf die Wormser Straße einbiegen, eine Verbesserung des Verkehrsflusses insgesamt bringen kann. Zu prüfen ist auch, wie groß der Einfluss der Rechtsabbieger aus der Wormser- in die Fabrikstraße, die aufgrund querender Fußgänger und Fahrradfahrer warten müssen, ist und ob eine eigene Fahrspur den Stau verringern könnte.

Eine wirksame Lösung für die Wormser Straße lässt sich aufgrund der aufeinander abgestimmten Schaltung der Ampelanlagen entlang der B 3 und 47 jedoch erst mit längerer Perspektive erwarten. Diese soll der Verkehrsentwicklungsplan aufzeigen, der von der Stadt erstellt wird.

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